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SUMMARY:Vortrag // Nikolaos Olma
DESCRIPTION:Am 26. November ist Dr. Nikolaos Olma vom Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin zu Gast. Er ist der diesjährige Winkelmann-Stipendiat des Deutschen Bergbau-Museums. Sein Vortrag trägt den Titel “Die Verortung des Uran-Industrialismus: Uranabbau und epistemische Ungerechtigkeit im Mailuu-Suu der Sowjetzeit” \nZwischen den frühen 1940er-Jahren und Mitte der 1960er-Jahre wies der staatlich sanktionierte industrielle Uranabbau weltweit vergleichbare Merkmale auf\, insbesondere die Kontrolle über wissenschaftliches Wissen sowie die Ausbeutung peripherer Regionen und marginalisierter Bevölkerungsgruppen. Dies legt nahe\, „Uran-Industrialismus“ als eine globale\, zeitlich und analytisch fassbare Kategorie zu betrachten. \nIn seinem Vortrag beleuchtet Dr. Olma den Uran-Industrialismus am Beispiel von Mailuu-Suu anhand von Archivmaterial\, veröffentlichten Memoiren und Oral-History-Interviews. Dabei werden die sozialen\, rassistischen\, epistemischen und ökologischen Ungerechtigkeiten untersucht\, die den Uranabbau kennzeichneten. Die im Süden der Kirgisischen Sozialistischen Sowjetrepublik gelegene Stadt lieferte zwischen 1945 und 1968 insgesamt 10.000 Tonnen Yellowcake für das sowjetische Atomprogramm. \nHinweis: Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. \nWeitere Informationen zur Person und Forschung von Nikolaos Olma sind unter folgendem Link zu finden: https://www.bergbaumuseum.de/forschung/heinrich-winkelmann-stipendium  \n 
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SUMMARY:Abendvortrag // Die nachhaltige Transformation einer Stadt- und Flusslandschaft - Uli Paetzel (Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband)
DESCRIPTION:Der Vortrag von Prof. Dr. Uli Paetzel (Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband) findet im Rahmen des Zukunftsdialog des Leibniz-Forschungsnetzwerks Wissen für Nachhaltige Entwicklung “Geschichte\, Kultur und nachhaltige Entwicklung von Bergbau- und anderen Kulturlandschaften” am Deutschen Bergbau-Museum Bochum statt. Weitere Informationen finden Sie hier.
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SUMMARY:Workshop // Geschichte\, Kultur und nachhaltige Entwicklung von Bergbau- und anderen Kulturlandschaften - Zukunftsdialog des Leibniz-Forschungsnetzwerks Wissen für Nachhaltige Entwicklung
DESCRIPTION:Die Verfügbarkeit und Nutzung mineralischer Ressourcen sowie der Übergang zu erneuerbaren Ressourcen prägen maßgeblich die Debatten über Nachhaltigkeitsentwicklungen in Politik\, Wirtschaft und Wissenschaft. Am Beispiel des komplexen Ineinandergreifens ökologischer\, ökonomischer und sozialer Transformationen in (ehemaligen) Bergbaulandschaften in Deutschland thematisiert der Zukunftsdialog die Relevanz von Geschichte\, Kunst und Kultur im Kontext von Nachhaltigkeitsstrategien und -entwicklungen. Diese soziokulturelle Perspektive betrachtet Bergbau- und weitere Kulturlandlandschaften als Orte der Transformation und zielt darauf ab\, ein inklusives Verständnis von nachhaltiger Entwicklung zu schaffen\, das die vielfältigen Vermächtnisse und Anforderungen dieser Landschaften in Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft berücksichtigt. \nZentrale Diskussionsthemen sind die langfristigen Umweltauswirkungen von industriellen Tätigkeiten und die Problematik von Sanierungs- oder Umnutzungsprojekten vor dem Hintergrund von Natur- und Denkmalschutz. Zudem wird die Rolle der historischen Forschung und kultureller Beiträge bei der Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsstrategien in Bergbaufolgelandschaften und weiteren Kulturlandschaften untersucht. Im Mittelpunkt stehen folgende Leitfragen: Wie können integrative Ansätze entwickelt werden\, die ökologische\, wirtschaftliche\, soziale und kulturelle Dimensionen der Nachhaltigkeit miteinander in Dialog bringen? Welches Potenzial und welchen Einfluss haben Geschichte\, Kunst und Kultur auf die Debatten um nachhaltige Entwicklungen an ehemaligen Industrie- und Bergbaustandorten? \nDer Workshop besteht aus drei thematischen Blöcken\, in denen Referent:innen aus verschiedenen Disziplinen kurze Interventionen geben. \nDas vorläufige Programm finden Sie hier. \n\nOrganisation: Prof. Dr. Tina Asmussen \nGefördert durch das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Wissen für Nachhaltige Entwicklung“ in Kooperation mit dem Leibniz-WissenschaftsCampus “Resources in Transformation (ReForm)”
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