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SUMMARY:Faktum Ruhrgebiet: Formen der Identifikation und Repräsentation
DESCRIPTION:MODERATION: Stefan Berger\nMit Theo Grütter (Ruhrmuseum)\, Christoph Hübner und Gabriele Voss (unabhängige FilmkünstlerInnen)\, Asli Sevindim (Ministerium für Kinder\, Jugend\, Familie\, Gleichstellung\, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen)\nWas ist das Ruhrgebiet für wen? Und warum ist es wichtig\, sich mit den Formen der Identifikation mit und Repräsentationen von der Region auseinanderzusetzen? So das Thema dieser Auftaktveranstaltung\, die museale Ansätze der gesellschaftlichen Identifikations- und Aneignungsprozesse einerseits\, und Praktiken des Alltags andererseits ins Visier nimmt. \nDie Bergbaufolgelandschaft des Ruhrgebiets ist eine dynamische Konstellation\, in der Materialien\, Klima\, Lebewesen\, Gesellschaft\, Kapital\, Arbeit\, Technik und andere Kräfte interagieren. Abstrahierend gesagt: Natur und Kultur bilden ein sozial-ökologisches System\, das Wirklichkeiten schafft. Aus diesem Blickwinkel sind Geschichtlichkeit und Transformation unauflöslich miteinander verbunden. Dieses Wechselspiel von Geschichtsbewusstsein und Wandelfähigkeit spielt für Prozesse der Identifikation mit dem Ruhrgebiet eine große Rolle. Dabei geht es nicht um eine festgelegte Identität im Sinne ethnischer\, beruflicher\, politischer oder religiöser Zugehörigkeit\, sondern um gesellschaftliche und umweltliche Strukturen\, die Identifikation für jeden Menschen zu einer spezifischen und vielschichtigen Erfahrung machen. Formen der Identifikation\, wie die hier im Fokus stehende räumliche (städtisch-lokale und regionale) Aneignung des Ruhrgebiets\, sind wiederum eng verknüpft mit Formen der Darstellung und Repräsentation\, mit Wissensvermittlung\, Diskursen\, Kampagnen\, künstlerischen und anderen kulturellen Zuschreibungen\, Typisierungen\, Erwartungen und Erinnerungen. Dazu gehören museale Narrative der Schwerindustrie und ihrer Folgen ebenso wie persönliche Erinnerungen an die schwere Arbeit unter Tage oder im Stahlwerk\, Stolz auf die Traditionen von Solidarität und kulturellem Pluralismus\, auf den scheinbar gemeisterten Strukturwandel und die rekultivierte Landschaft\, sowie Neuinterpretationen von Geo-Ressourcen im Zeitalter des vom Menschen verursachten Klimawandels. Wir laden Sie ein\, von Ihrer Wahrnehmung des Ruhrgebiets zu erzählen und Identifikationen mit der Region aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam mit den SprecherInnen zu diskutieren. \n  \n\nDiese Veranstaltung ist Teil der Reihe “Regionale Identifikationen im Ruhrgebiet. Zwischen offiziellen Erinnerungskulturen und alltäglicher Praxis“\, die im Mai bis Juli 2025 stattfindet. \nOrganisation: Stefan Berger (Institut für Soziale Bewegungen\, Ruhr Universität Bochum)\, Frank Hillebrandt (FernUniversität Hagen)\, Ute Eickelkamp (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
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SUMMARY:„Ruhralpen“? Bergehalden als Medium der Identifikation
DESCRIPTION:MODERATION: Ute Eickelkamp\nMit Britta Acksel (Wuppertal Institut)\, Jens Wietschorke (Ludwig Maximilian Universität)\, Ron-David Heinen (energate)\nDie Bergehalden des Reviers materialisieren auf besondere Weise die Vergangenheit des Steinkohlenbergbaus und Erinnerungen an die Welt unter Tage. Gleichzeitig zeugen sie von der Wandelfähigkeit des Ruhrgebiets und weisen als rekultivierte Landschaftsbauwerke in die Zukunft. Man könnte auch sagen\, Halden—einst Warnzeichen für wirtschaftlichen Abschwung als auch für die negativen Folgen der Steinkohleindustrie—verkörpern als “Industrienatur” die Transformation der Geo-Ressource Steinkohle zur Kulturfigur der ökologisierten Landschaft. Dabei spielt die Vertikale eine wichtige Rolle: zwischen unten und oben symbolisieren die Bergehalden über den Kohleabbau hinaus geologische Vergangenheit\, gesellschaftliche Gegenwart und planetarische Zukunft. Was sagt uns nun die Geschichte der Haldenaufschüttung und Kultivierung? Wie kam es dazu? Welche Erinnerungen stecken in den Bergen und welche nicht (mehr)? Ab wann dürfen Halden einfach Hügel sein? Was macht den ästhetischen Reiz der “Ruhralpen” aus? Wer nutzt sie auf welche Weise und wer nutzt sie nicht? Und inwiefern bleiben Halden ein Ort gesellschaftlicher Konflikte? Die Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit diesen Fragen aus der Sicht von Zeitzeugen\, Geschichtswissenschaft\, Journalismus\,  Kulturanthropologie und Kunst. Sie findet in Partnerschaft mit dem VBI statt. \n\nDiese Veranstaltung ist Teil der Reihe “Regionale Identifikationen im Ruhrgebiet. Zwischen offiziellen Erinnerungskulturen und alltäglicher Praxis“\, die im Mai bis Juli 2025 stattfindet. \nOrganisation: Stefan Berger (Institut für Soziale Bewegungen\, Ruhr Universität Bochum)\, Frank Hillebrandt (FernUniversität Hagen)\, Ute Eickelkamp (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
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