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SUMMARY:Trotz allem\, allem zum Trotz: Das Ruhrgebiet hat Eigen-Sinn
DESCRIPTION:MODERATION: Stefan Lüddemann \nMit Eberhard Schmitt (RAG-Stiftung)\, Peter Gorschlüter (Folkwang Museum)\, Britta Peters (Urbane Künste Ruhr)\, Frank Hillebrandt (Fernuniversität Hagen)\nEin “Ruhri” läßt sich ungern bevormunden\, nimmt kein Blatt vor den Mund\, scherzt auch in Krisenzeiten\, arbeitet mit Herzblut\, steht seinen Kumpels zur Seite\, liebt seinen Garten und Hund\, und fühlt sich als HerrIn im Haus des “kleinen Mannes”. Dieses Klischee der Männer- und Familienwelt der Bergleute\, regional bekannt durch die literarische Figur des Kumpel Anton\, sind nicht ganz ohne Substanz—oder politische Brisanz. Nebst kultureller Vielfalt lässt sich eine Mentalität der Selbstbestimmtheit der im Ruhrgebiet hochkonzentrierten Arbeiterschaft nachzeichnen\, die über viele Jahrzehnte im Rahmen organisierter und nicht-organisierter Handlungsmuster das politische Geschehen mitbestimmt hat\, und dies auf regionaler\, landesweiter und\, angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung der Schwerindustrie\, nationaler und internationaler Ebene. Auch Aufstiegs- und Abstiegsgeschichten aus den Jahren des Strukturwandels erzählen von der Bedeutung sozialer und persönlicher Selbstbestimmung\, von einem gewissen “Eigensinn”\, der auf dem ‚Bei Sich Sein‘ des Einzelnen am Arbeitsplatz beharrt\, anderen eine Deutungshoheit abspricht\, und subtil ausbeuterische Ordnungen unterminiert. Eigensinn wird oft als kommunikatives Gedächtnis innerhalb von Familien und Interessengruppen fortgeschrieben\, als kulturelles Gedächtnis museal tradiert und als Form künstlerischer Kreativität gefeiert. Den kulturellen\, sozial-ökonomischen und landschaftlichen Eigenarten des Ruhrgebiets stehen andere\, oft widersprüchliche Eigenschaften und Tendenzen gegenüber. Auch wenn die Gefahr einer signifikanten Gentrifizierung des Ruhrgebiets als gering eingeschätzt wird\, so müssen sich dennoch altbewährte Muster der Selbstbestimmung und -bewahrung immer wieder neu artikulieren: angesichts der ebenso tradierten Weltoffenheit\, Planungsfreudigkeit\, Verwissenschaftlichung ganzer Industriezweige und neuer Formen der Verarmung. \n\nDiese Veranstaltung ist Teil der Reihe “Regionale Identifikationen im Ruhrgebiet. Zwischen offiziellen Erinnerungskulturen und alltäglicher Praxis“\, die im Mai bis Juli 2025 stattfindet. \nOrganisation: Stefan Berger (Institut für Soziale Bewegungen\, Ruhr Universität Bochum)\, Frank Hillebrandt (FernUniversität Hagen)\, Ute Eickelkamp (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
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SUMMARY:Neuer Fluss\, neues Image: Die Renaturierung der Emscher
DESCRIPTION:MODERATION: Frank Hillebrandt\nMit Mario Michael Sommerhäuser (EGLV)\, Estrid Sørensen (Ruhr Universität Bochum)\, Dorothea Hamilton (Fernuniversität Hagen)\nDie renaturierte Emscher ist ein Fluss mit vielen Eigenschaften. Als mobiles\, sich ständig regenerierendes Gewässer mit seiner eigenen\, medium-spezifischen Zeitlichkeit erzählt sie die Geschichte—oder besser die Geschichten—des Ruhrgebiets auf eine besondere Weise. Mittig von Ost nach West durch die Region fließend\, ist die Emscher Spiegel und Interakteur vor allem des durch den Kohleabbau geprägten Lebens. Obwohl alles andere als ein großer Strom\, ist die ehemalige “Köttelbecke” ein signifikantes Symbol des Wandels. Einst “schönster Fluß Europas”\, Stoff der Mythen und Märchen\, bald Bedrohung der rasant wachsenden urban-industriellen Räume\, dann gebändigter Entsorger der Abfälle von Leben und Arbeit\, und seit den 90er Jahren Stück einer neuen Wirklichkeit\, ist die Emscher eine Zeitzeugin der Natur-Kultur des Ruhrgebiets. Sie ist Gedächtnis der geologischen\, vorindustriellen und industriellen Vergangenheit\, Vorreiter der ökologischen Wiedergutmachung\, und Hoffnungsträger auf eine bessere\, dem Klimawandel angepasste Zukunft zugleich. Wie erlangte so ein kleiner Fluß eine so große Bedeutung\, sowohl für das Ruhrgebiet als auch für die Renaturierung von Flußlandschaften in anderen Regionen und Ländern? Diese Fragen stehen im Fokus unserer Abschlußveranstaltung\, die die sozial-ökologischen Potentiale der Emscher kritisch ausleuchtet\, spezifisch mit Blick auf Partizipation und Inklusion an Transformationsprozessen\, in Bezug auf die Internationale Gartenschau 2027\, und vergleichend mit den Schicksalen industrialisierter Flüsse in anderen Regionen und Ländern. \n  \n\nDiese Veranstaltung ist Teil der Reihe “Regionale Identifikationen im Ruhrgebiet. Zwischen offiziellen Erinnerungskulturen und alltäglicher Praxis“\, die im Mai bis Juli 2025 stattfindet. \nOrganisation: Stefan Berger (Institut für Soziale Bewegungen\, Ruhr Universität Bochum)\, Frank Hillebrandt (FernUniversität Hagen)\, Ute Eickelkamp (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
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