Forschungsvorhaben

Unsere Forschung

Die Art und Weise, wie Menschen an transformativen Prozessen beteiligt sind, ist einer der entscheidendsten Aspekte für unser Verständnis vergangener und gegenwärtiger Gesellschaften und ihrer Lebenswelten. Innerhalb dieser Prozesse spielen Ressourcen eine entscheidende Rolle, da sie in vielfältiger Weise in die praktischen und kognitiven Konstruktionen von Gesellschaften verwoben sind. Ressourcen, ihr Erwerb und ihre soziale Aneignung halten Gesellschaften in Aktion, egal ob wir sie als Voraussetzungen, in einem weiteren Sinne als Affordanzen innerhalb menschlicher Praktiken oder als Projektionsfläche für Wünsche und Ideologien betrachten. Mit ReForm soll insbesondere das transformative Potential von Ressourcen und die Prozesse untersucht werden, die zu substantiellen sozio-ökologischen Transformationen in der Menschheitsgeschichte führen.

Trotz der Relevanz des Themas ist es erstaunlich, dass es nicht in Tiefe zwischen den Disziplinen theoretisiert wurde. Daher zielt ReForm mittels einer multivokalen Perspektive darauf ab, wie Menschen durch verschiedene Praktiken mit ihrer materialisierten Umwelt verwoben sind und wie soziale Institutionen während dieser Prozesse entstehen und sich verändern. Für die Erforschung des transformativen Potenzials von Ressourcen und der daraus folgenden sozialen Transformationen ist ein interdisziplinärer Ansatz unerlässlich, der Sozial- und Kulturwissenschaften (z.B. Archäologie, Geschichte, Soziologie und Anthropologie), Naturwissenschaften (z.B. Geo-, Material- und Ingenieurwissenschaften) und Ökonomie einbezieht.

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